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Wissenswertes
Mit diesen Seiten informieren wir Sie laufend über die aktuellen Erkenntnisse und möglichen Risiken im Zusammenhang mit der Sonnenstrahlung. Insbesondere betreffend der UV-Strahlung haben sich die Risiken weiter verschärft. Seit sich der wissenschaftliche Verdacht erhärtet, dass Sonnencremes zwar vor Sonnenbrand, nicht aber vor Hautkrebs schützen, ist eine gute Vorsorge gegen UVA- und UVB-Strahlung noch wichtiger geworden.
Die Sonnenstrahlung
In der Kulturgeschichte galt die Sonne lange als Quelle des Lichts, des Lebens und der Fruchtbarkeit, als Teilerin der Zeit und Weiserin der Wege. In vielen Religionen kämpft die Sonne siegreich gegen die Finsternis und ihre Dämonen. Viele Völker – von den Ägyptern über die Griechen bis hin zu den Azteken, Mayas und Inkas – verehrten Sonnengottheiten.
Auch für den modernen, aufgeklärten Menschen des 21. Jahrhunderts hat die Sonne wenig an Faszination verloren. Energie und Lebensfreude werden auch heute noch der Sonne zugute gehalten. Zu Recht, denn wissenschaftlich erwiesen ist, dass Sonnenlicht das psychische und geistige Leistungsvermögen verbessert sowie die Bildung von Vitamin D anregt, das wir für die Gesundheit unseres Körpers so dringend brauchen.
Zur Beschreibung der Sonnenstrahlung dienen sowohl die Korpuskulartheorie (Licht als Teilchen beschrieben = Korpuskularstrahlung) als auch die Wellentheorie (Licht als Energie, in Form von Wellen beschrieben = Elektromagnetische Strahlung).
Die elektromagnetische Strahlung beinhaltet zum Einen die sogenannte nicht ionisierenden Strahlung (NIS) und zum Anderen die ionisierende Strahlung.
Die NIS ist diejenige elektromagnetische Strahlung, deren Quantenenergie nicht ausreicht um ein Atom zu ionisieren. Das Spektrum der NIS umfasst die elektromagnetischen Felder im Frequenzbereich von 0 Hz bis 300 GHz oder einer Wellenlänge von unendlich bis 1 mm, sowie die optische Strahlung mit einer Wellenlänge von 1 mm bis 100 nm. Die optische Strahlung ihrerseits beinhaltet die UV-Strahlung (100-400 nm), das sichtbare Licht (400-780 nm) und die Infrarot-Strahlung (780 nm bis 1 mm). Dabei wird die UV-Strahlung, in grober Anlehnung an unterschiedliche biologische Wirkungen, in die 3 Bereiche UV-A (320-400 nm), UV-B (280-320 nm) und UV-C (100-280 nm) Strahlung eingeteilt. Die UV-Strahlung grenzt damit unmittelbar an den Bereich der ionisierenden Strahlung an und kann, vor allem im kurzwelligen Bereich, ähnliche Wirkungen hervorrufen. Die UV-Strahlung ist für den Menschen nicht sichtbar und auch nicht durch ein anderes Sinnesorgan wahrnehmbar.
Die elektromagnetische Strahlung mit Wellenlängen unter 100 nm gehört zur sogenannten "ionisierenden Strahlung". Diese Strahlung ist energiereich und imstande, anderen Atomen Elektronen zu entreissen, da das Photon dann über genügend Energie verfügt, um ein Elektron abzustossen. Der Mensch war schon immer ionisierender Strahlung ausgesetzt. Strahlung gehört zu unserem Leben, es gibt sie überall. Sie kommt zum einen aus natürlichen Strahlenquellen, wie z.B. kosmische Strahlung aus dem Weltraum, natürliche radioaktive Stoffe im Erdboden bzw. im menschlichen Körper, und künstlichen bzw. zivilisatorischen Strahlenquellen, wie z.B. Strahlung in der Medizin, Industrie, Forschung, Heimanwendung.
Die Sonnenlichteinstrahlung weisst ausserhalb der Lufthülle der Erde ein kontinuierliches Spektrum im Wellenlängenbereich von ca. 0,5-3.500 nm auf. Durch Absorptionsvorgänge in der Atmosphäre (an Sauerstoff, Ozon, Kohlendioxid, Wasserdampf usw.) erreicht schliesslich der Bereich von ca. 280-3.000 nm die Erdoberfläche. Die Bestrahlungsstärke der Globalstrahlung (= Direkt- und Streustrahlung) und deren spektrale Verteilung werden von der geographischen Breite und vom täglichen und jahreszeitlichen Sonnenstand bestimmt. Bestrahlungsstärke und Lage der Wellenlängenbegrenzung der UV-Strahlung werden durch den Ozongehalt in der Stratosphäre bestimmt, der ebenfalls jahreszeitlichen und geographischen Schwankungen unterworfen ist. Die Intensität und Wirkung der Sonnenlichtstrahlung steht darüber hinaus in Abhängigkeit von weiteren Umweltfaktoren wie z.B. Wetter, Erdoberfläche, Meereshöhe, etc.